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Die Kyffhäuser Kameradschaft

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Die Geschichte der Kameradschaft

Am 01.06.1898 war der Gründungstag. Zirka vierzig ehemalige Soldaten haben sich hier in Groß Steinum zusammengefunden und beschlossen, einen “Krieger und Landwehrverein” zu gründen. So steht es wörtlich in der Satzung.

Der erste Präsident wurde Christian Kasten. Laut der Satzung von 1898, die im niedersächsischen Staatsarchiv in Wolfenbüttel liegt, wurde folgender Vorstand gewählt:

  • Vizepräsident Wilhelm Thielecke 
  • Rechnungsfüher Wilhelm Ohk
  • Schriftführer Carl Stockmann
  • Stellv.Schriftführer Heinrich Hammer
  • Kommandeur Fritz Ohk

Im Vorliegenden Kassenbuch von 1898 waren es zum jahresende schon 55 Mitglieder. Am 09. und 10. Juli 1899 wurde die neue Fahne bei einem Fest geweiht.

Von 1914 bis 1920 und 1929 bis 1943 sind aufgrund der Kriegswirren leider keine Protokolle oder unterlagen vorhanden.

Im März 1943 wurden auf Befehl von Adolf Hitler alle Kameradschaften in Deutschland aufgelöst.

1946 wurde die Fahne der Kameradschaft vom Landkreis Helmstedt abgeholt, die bis dahin von Oskar Meseke aufbewahrt wurde.

Am 15.Mai 1955 haben 18 ehemalige Soldaten die Kyffhäuser-Kameradschaft wieder neu ins Leben gerufen

  • Erster Vorsitzender wurde Oskar Meseke
  • Stellvertreter Max Juckel
  • Schriftführer Hermann Ützfeld
  • Stellvertreter Heinrich Buchheister
  • Kassenwart Wilhelm Bosse
  • Kassenbote Robert Buchheister

1957 wurde die heutige Fahne gekauft und mit einem Kreisverbandsfest eingeweiht.

1980 wurden die ersten Frauen in die Kameradschaft aufgenommen. Eine Jugendgruppe kam 1981 noch hinzu - gleichzeitig nahm die Schießgruppe Ihre Arbeit auf.

Heute ist der Schießsport eine tragende Säule der Kameradschaft. Ein neuer Schießstand wurde 1995 in Eigenleistung gebaut.

Text von Herbert Meyer, ehem. 1.Vors.